Bei dem Post zum Insignia-Project hat Mark_Webber gemeint, das ist ein klares Zeichen einer imagemäßigen Neuorientierung von Opel. Ich geb ihm da absolut recht. Der Insignia wirkt auf mich nicht wie ein vernünftiges Familienauto, und so hab ich die Opels der letzten Jahre im Grunde gesehen.
Es gibt ein Video von Opel, das genau das Insignia-Auftreten thematisiert. Ich habs in einem Thread im Forum von motor-talk.de gefunden, aber mit WordPress kann ichs ja auch gleich hier zeigen. Es ist ziemlich melodramatisch und tiefschürfend, aber ich finds stimmig.
Dezember 6, 2008 at 8:29
Danke für die namentliche Erwähnung, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet – aber ich fühle mich geehrt
Aber ich würde sagen du zitierst mich im Bezug auf diesen Clip absolut richtig – der Spot ist auch meines Erachtens ein weiterer Beleg dafür dass Opel bemüht ist über den Insignia Lifestyle zu vermitteln – und ich finde es gelingt zum guten Teil…
Der Spot gefällt mir sehr gut, vor allem der Anfang. Er bringt da genau meine beiden großen Leidenschaften zusammen – Auto und Film. Wenn man sich der zeitlichen Nähe der beiden, zu den größten Errungenschaften der Menschheit gehörenden, Erfindungen (1895 u.. 1889) bewußt ist, kann man auch diesen Anfang in einer neuen Art und Weise lesen…
Dezember 8, 2008 at 1:57
Interessant, das hab ich nicht gewusst, dass die zeitlich so in der Nähe liegen. Wie würdest du das “lesen”?
Dezember 16, 2008 at 11:22
Zitat des letzten Satzes des Spots
“Immer wenn wir Menschen bewegen, schreiben wir Automobilgeschichte” – Bewegung ist hier in erster Linie natürlich emotional gedacht, aber natürlich auch im Sinne des Wortspiels mit Mobilität.
Wenn man jetzt eine Verbindung zwischen Film und Auto eröffnen möchte (ohne dass ich denke dass diese hier wirklich intentiert ist) dann könnte man das Wort Film im englischen Movie (von “move”) heranziehen und hätte ganz schnell eine Querverbindung zur Bewegung in Bezug auf fahren, als Allegorie zur vorgetäuschten Bewegung von Film aus einzelnen Standbildern.
Wenn man aber Berichte über die Reaktionen der ersten Besucher von Kinematographen heranzieht und weiss, in welcher Art diese Menschen von den “neuen Bildern” mitgenommen wurden, wie sie, zumindest der Legende nach, reagiert hätten, als wäre das Gezeigte Wirklichkeit, dann kann ich mit dem Anfangszitat schließen und eine Brücke im Zitat bauen, wie der Clip eine Brücke zwischen Anfang und Ende baut, und auf eine allgemeine Ebene abstrahieren
“Immer wenn wir Menschen bewegen, schreiben wir Geschichte”
nur so als Denkvorschlag…
Dezember 16, 2008 at 11:29
Wow, eine spannende Theorie, klingt für mich sehr schlüssig so.
Januar 3, 2009 at 2:42
Danke sehr freundlich